Hier finden Sie 3 Beiträge die die geschichtliche Entwicklung des Bürgerschützenvereins Appelhülsen beschreiben:

  1. Geschichtliche Entwicklung von 1799 - 1949 von Bernhard Störkmann
  2. Geschichtliche Entwicklung seit 1947 von Peter Thies 
  3. Die weitere Entwicklung des Bürgerschützenvereins Appelhülsen e.V. bis 2015

Geschichtliche Entwicklung von 1799 - 1949

Der älteste Zusammenschluss von Menschen der Dorfgemeinschaft dürfte zweifellos der Bürgerschützenverein bzw. dessen Vorgänger sein. Er feierte im Jahre 1949 sein 150jähriges Bestehen. Das Königsschild dieses Jahres, von Heinrich Voß gestiftet, verzeichnete die Zahlen 1799 – 1949. Eine Urkunde, die dieses Jahr 1799 nennt, ist nicht vorhanden. Man hat es genommen von dem hölzernen Unterbau der Vogelstange auf der Weide des Hofes Schulze Backmann, wo die Zahl 1799 in einem Balken eingeschnitten war.
 
Nicht unwahrscheinlich ist auch, daß die bis 1945 vorhandenen Königsketten auf einem Schild dieses Jahr vermerkt hatten. Die Ketten sind beim Durchmarsch verloren, die Schilder zerstreut worden. Das älteste der damals 26 Schilder stammt aus dem Jahre 1906.
 
Die Annahme, daß der Appelhülsener Bürgerschützenverein danach 1799, bzw. einige Jahre früher gegründet sei, steht die Aussage des Schatzmeisters gegenüber, der die Kette während des Jahres in Verwahrung hatte, auch die neuen Schilder besorgte und von der Pflege her kannte. Er behauptet, das älteste Schild an der Kette sei aus einem Jahr gewesen, das mit 16 begonnen habe. Da sich dies heute nicht mehr nachprüfen lässt und alle schriftlichen Unterlagen aus früherer Zeit fehlen, bleibt das Alter des Vereins ungewiß. Doch wird das Jahr 1799 stimmen, da schon 1803 ein Pfarrer Bispink als Mitglied genannt wird.
 
Die ältesten schriftlichen Existenzbeweise liefert eine abgegriffene Kladde, die sich mit folgendem Schriftsatz vorstellt: „da das vorige Buch vollgeschrieben ist, von 1810, so ist dieses Buch davon abgeschrieben 1848.“ Das „abgeschrieben“ wird sich beziehen auf die Mitgliederliste und die Gesetze. In der Liste der Mitglieder steht hinter der Mehrzahl der Namen das Wort „Todt“, was eine Aussage für das Alter der Liste sein dürfte. Eine Anzahl der Namen gibt es noch heute in Appelhülsen. Verschwunden sind die Familien wie Zumegen, Langenoel, Bickeböller, Epping, Schmiemann, Kross, Brack, Winkels. Zwei Pfarrer, Bispink (1803 – 1812) und Schild (1822 – 1837) werden als Mitglieder genannt. Ferner schreiben die Gesetze alles Notwendige vor, über den Gebrauch der Gewehre, mahnen zur Vorsicht, besonders bei eigenen Gewehren und geben die Reihenfolge beim Schießen an.
 
Sie warnen vor Trunkenheit und Streitigkeiten und geben „der Gemeinheit das Recht“, (in § 11) die „Vorgesetten, wenn es sollte der vall sein, daß ungerechtigkeit sollte vorfallen, von die Vorgestten, den kann die gemeinheit auftretten und deselbig gleich absetzen und den sollte es in diezem Buch bemerkt werden seinen veler und nie zu einem vorgesetten wieder stattfinden!“
 
Daß je einmal von diesem Recht Gebrauch gemacht worden ist, wird auf keiner Seite vermeldet. Als Name für die Appelhülsener Schützengemeinschaft wird in dem genannte Buch einmal „Broderschaft“ gebraucht. Dann wird sie als „Giel“ oder „Gill“, schließlich als „Gilde“ bezeichnet. Diesen Namen hat sie dann stets geführt, und man hörte ihn noch nennen von den älteren Mitgliedern bis in unsere Tage. Endgültig abgeändert in „Bürgerschützen“ wurde er 1908.
 
An „vorgesetten“ – diese Bezeichnung hat sich übrigens bis heute in hochdeutscher Form für das Offizierscorps erhalten – werden nur vier erwähnt, die jedes Jahr neu gewählt werden müssen: Major, Fenrich (Fähnrich), Scheffer und Gildemester. Für die Stellung innerhalb der Dorfgemeinschaft ist § 13 bezeichnend: „Keiner soll sich etwas einbilden und nur alle betrachten wie Brüder und Schwestern.“ In § 14: „Der König soll ein neues silbernes Schild an den Vogel geben und sonst soll keiner dem König zur Last sein. Er erhält vom Gelag ein Thaler 15 Sgr.“ In den genannten Aufzeichnungen sind dann weiter die genauen Abrechnungen der Schützenfeste von 1850 bis 1896 enthalten. Sie geben mit peinlicher Genauigkeit die Kosten für alle notwendigen Dinge an, vom Hochamt und Kerzen bis zur Tonne Bier und den „schwarzen handschu“. Gefeiert wurde gewöhnlich beim Posthalter Jansen. In einigen Jahren ist auch Kersting als Festwirt genannt. Ausdrücklich verzeichnet wurde stets die Zahl der Königsschilder, die jeweils vom neuen König übernommen wurden.
 
So stehen für den zuletzt verzeichneten König von 1896 Anton Schröer 49 Schilder angeschrieben. Im Jahre 1885 wurde für 109 Mark eine neue Fahne beschafft, zu der 100 Mark gegeben und die restlichen „neun mark von den Sterbe Geldern genommen“ wurden. So bescheinigt mit seiner Namensunterschrift im Januar 1886 Christoph Westpahl.
 
Nicht verzeichnet steht, daß man am Pfingstmontag des Jahres 1885 oder 1886, in dem genauen Datum ist sich die Überlieferung nicht sicher, in einem schweren Schneesturm an der Vogelstange aushalten mußte. Wo der Vogel aufgestellt wurde, ist nirgends gesagt. Doch können sich die ältesten Veteranen nur an die Weide des alten Wedemhoves erinnern, weshalb die heute dort durchgeführte Straße auch den Namen Schützenstraße erhielt. Zum Sternschießen ging man jedoch auf ein Grundstück des Backmannschen Hofes, bis das aus Sicherheitsgründen von der Polizei untersagt wurde. Dieser an der heutigen Pappelallee gelegene Platz war die ursprüngliche Schützenwiese der alten Gilde.
 
Nun ergibt sich die Frage, ob der Appelhülsener Bürgerschützenverein oder sein Vorgänger, die Gilde, wie so viele Bruderschaften ähnlichen Charakters im Münsterlande ihren Ursprung ebenfalls wie diese im religiösen oder karitativen Bereich haben. Da die großen Notstände, die allenthalben zur Gründung solcher Vereinigungen führten, auch Appelhülsen keineswegs erspart blieben, dürfte es auch hier zu solchen Gründungen gekommen sein. Zwar erwähnt Pfarrer Richard Weining in seiner Schrift „Geschichtliches über Appelhülsen“ 1932 in dem Abschnitt „Kirchliche Vereine“ oder an anderer Stelle nichts von einer Bruderschaft dieser Art.
 
Sollte indes nicht schon die Bezeichnung Bruderschaft ein Hinweis auf einen religiösen Ursprung sein. Auch die urkundlich feststehende Mitgliedschaft der beiden Pfarrer Bispink und Schild zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts dürften für die Annahme sprechen. Dasselbe darf man auch sagen von den Vorschriften in den „Gesetzen“, wo immer wieder das Festhochamt, die Teilnahme an Beerdigungen, das Bestellen von hl. Messen, die der Gildemeister zu besorgen hat, die Rede ist. Wichtig in diesem Sinne scheint vor allem die Verpflichtung, die in  § 21 der „Gesetze“ für alle Mitglieder festgelegt ist:
 
„… müssen alle Mitglieder der Broderschaft am Fronleichnamsfest der Prosion beiwohnen ohne Hauptverhinnies.“ Und Paragraph 22 sagt: „Wer in drei Jahren nicht mitgeht, wierd seinen Namen gestrichen und gehört nich mer zur Giel. Wer dann verlangt, mit der Giel begraben zu werden, muß dafür ein Thaler zahlen.“
 Mit dem Jahr 1896 hören die Abrechnungen über Schützenfeste auf. Sie beginnen erst wieder mit dem Jahre 1907. Es ist kaum anzunehmen, daß in dieser absolut friedvollen Zeit kein Schützenfest der Gillbrüder gefeiert worden ist, wenn auch darüber nichts geschrieben wurde. Wahrscheinlich ist, daß die Gillbrüder von 1897 an mit einer seit 1863 beurkundeten „neuen Gill“, einer Junggesellen Schützengesellschaft, gefeiert haben, die dann ihrerseits Aufzeichnungen machte.
 
Die ältesten Schriftsätze über diesen Jungesellenzusammenschluß, im Volksmund „neue Gill“ genannt, stammen von 1863. Es ist anzunehmen, daß dieser Zusammenschluß schon vor 1863 getätigt wurde und daß die Junggesellen bereits früher Schützenfeste gefeiert haben, denn feiern wollten auch sie, und in den Reihen der Gilde war für sie kein Platz. Doch fehlen auch hier alle Unterlagen. Die älteste Liste der Mitglieder stammt, wie oben gesagt, von 1863 und enthält 59 Männer- und 33 Frauennamen von zahlenden Mitgliedern. Aus dem gleichen Jahr ist auch die erste Abrechnung über ein Schützenfest erhalten, die bei einer Einnahme von 34 Th 23 Syl. und einer Ausgabe von 31 Th 23 Syl. einen Überschuß von 2 Th 23 Syl. errechnet. In dieser Art sind alle Schützenfeste der Junggesellen bis zum Jahre 1906 registriert. Von einem wahrscheinlich dann erfolgten Zusammenschluß mit der Gilde wird noch die Rede sein. Nach mündlicher Überlieferung ist die Junggesellenschützenvereinigung hervorgegangen aus der hier seit 1846 bestehenden Jünglingssodalität. Sicher ist, daß die Fahne dieser rein kirchlichen Organisation jahrzehntelang bei den Junggesellenschützenfesten gebraucht wurde, bis der derzeitige Pfarrer es nicht mehr gestattete. Im Jahre 1888 ist die Beschaffung einer neuen Fahne notiert, die aus einer Bonner Fahnenfabrik bezogen wurde und 217 M kostete, von denen 162 M in freiwilligen Spenden aufgebracht wurden. Diese Fahne wurde lange Jahre gemeinsam mit der des Bürgerschützenvereins getragen.
 
Interessant ist, was in der schriftlichen Unterlage von 1863 als Ziel des Junggesellenschützenvereins bezeichnet wird:
 
1. Die Liebe, Brüderlichkeit und Anhänglichkeit unter den Junggesellen des Dorfes und dessen Umgebung zu erhalten und zu vermehren.
2. Durch geregeltes Exercitium und durch Übung im Schießen, das Dorf und das Land vor feindlichen Einfällen zu schützen.
3. Das von Arbeit gebeugte Haupt, durch Unterhaltung und geselligen Frohsinn zu ermuntern und zu beleben.
 
Das Statut der Junggesellen enthält dann weiter Vorschriften über Schießen und Laden, über Verhalten auf dem Schießstand und im Tanzzimmer, besonders aber über das Tanzen selbst und seine Ordnung. Von religiösen Verpflichtungen steht zwar nichts darin wie bei der Gilde.
 
Wohl aber heißt es in § 7: „Singen und Lärmen, Kegeln, Kartenspielen und Raufen auf dem Tanzzimmer sind gänzlich verboten.“
 
Paragraph 10: „Die geringste Sittenlosigkeit, Schwärmerei und Streiterei wird mit dem Ausschluß aus der Gesellschaft ohne Rückgabe des Eintrittsgeldes bestraft. Für das zuletzt 1906 abgerechnete Schützenfest der Junggesellen ist August Heitemeier als erster und Fritz Wiesbernd als zweiter König genannt.
 
Beide Vereine, die Gilde und die Junggesellen, haben also lange Jahre ihr Schützenfest getrennt gefeiert. Noch für das Jahr 1896 nennen beide ihren König: die Gilde Anton Schröer, die Junggesellen Joh. Eberhard als ersten und Bickeböller als zweiten. Anzunehmen ist, daß bald nach 1896 der Zusammenschluss der beiden Vereine erfolgte. Es gibt auch hierüber kein festgehaltenes Datum. Aber ein Fünfundachtzigjähriger, Schneidermeister Max Schröer, behauptet, 1897, dem Jahr, als er vom Militär abging, mitgefeiert zu haben und daß es damals nur ein Schützenfest gegeben habe.
 
Ein neues Statut als Grundlage eines allgemeinen Bürgerschützenvereins wurde 1908 aufgestellt. Es setzt das Eintrittsalter ausdrücklich auf das vollendete siebzehnte Lebensjahr fest, das heißt, auch die Junggesellen können Mitglied dieses Vereins werden. Und tatsächlich war der Junggesellenschützenverein damals überflüssig. Seine Abrechnungen hören dann auch im Jahre 1906 auf. So bleibt das genaue Datum des Zusammenschlusses ungewiß trotz der relativ kurzen Zeit, von höchstens 75 Jahren, die seitdem verflossen sind. Der Grund für die wirklich getätigte Vereinigung hat auch in diesem Falle in der Erkenntnis gelegen, daß Einigkeit stark macht. Jeder Verein für sich war zu schwach, um ein rechtes Fest zustande zu bringen.
 
Das Schicksal des Bürgerschützenvereins in den beiden Weltkriegen gleicht dem aller Schützenvereine. Von 1914 bis 1920 verzichtete man unter dem Druck des Krieges freiwillig auf eine Festfeier. Aus Protest gegen die NS-Gleichschaltung ließ man seit 1938 die Schützenfeste ausfallen, fuhr aber 1939 mit Leiterwagen nach dem benachbarten Hiddingsel, um das dortige Schützenfest mitzufeiern. Beim Durchmarsch 1945 verbrannte die Schützenfahne im Hause Franz Hüls, Münsterstraße. Eine neue wurde beschafft nach dem Währungsschnitt 1948 und bei der Jubelfeier 1949 eingeweiht.
 
Seitdem ist der zweite Pfingsttag traditionsgemäß der erste Tag des einzigen Appelhülsener Schützenfestes. Die Königskette zeigt auf dem Hauptschild den eingravierten Spruch:
 
   Zwei Ketten riß uns der Krieg, der gewaltige, roh aus den Händen.
    Gott gebe uns die Gnad´, daß wir in Frieden die dritte vollenden.

                                                                                    Bernhard Störkmann
 


Chronik des Vereinslebens seit 1947

Während Bernhard Störkmann in seiner Geschichte des Bürgerschützenvereins Appelhülsen die Zeit seit den ersten Anfängen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges beschreibt, sollen im folgenden die wichtigsten Entwicklungen und Ereignisse von 1947 bis 1999 zusammentragen werden.
Die Jahre direkt nach dem Krieg stehen auch für den Bürgerschützenverein im Zeichen des Wiederaufbaus und Neubeginns bzw. der Bemühungen, die alten Traditionen wieder aufleben zu lassen. So versuchen bereits 1947 die jungen Schützen wieder Schützenfest zu feiern und ziehen mit einem Bollerwagen durchs Dorf. Da beim Durchmarsch alle Waffen abgegeben werden mussten, wirft man mit Steinen nach dem Vogel.
 
Ein Jahr später, 1948, wird dann das erste offizielle Schützenfest nach dem Zweiten Weltkrieg gefeiert. Die Schützen ziehen in Reih' und Glied in weißen Hosen zusammen mit den berittenen Offizieren und begleitet von Trommlern und Pfeifern zur Schützenwiese. Auf den Vogel wird mit einer Armbrust geschossen. Da dieser sich als sehr zäh erweist, fährt der Bauunternehmer Theodor Rips per Auto zum Schloss nach Senden, entleiht sich ein Gewehr und schießt anschließend den Vogel ab. Obwohl ihm die Königswürde von einigen Schützenbrüdern wegen seines Vorgehens streitig gemacht wird, behält er aber die Königswürde und trägt die neue Kette durchs Dorf.
Der Beschluss, wieder ein Schützenfest zu feiern, war zuvor am 10. April 1948 auf der ersten Generalversammlung seit 1938 im Lokal Walbersmann gefallen.
 
Die Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Josef Tokentrup
2. Vorsitzender: Bernhard Gellenbeck
1. Schriftführer: August Becker
2. Schriftführer: Franz Frye
1. Kassierer: Heinrich Riegelmeyer
2. Kassierer: Hans Hengstermann

Wie schon von Bernhard Störkmann erwähnt, feiert der Appelhülsener Bürgerschützenverein 1949 das 150jährige Jubiläum des Vereins, in dessen Mittelpunkt die Weihe der neuen Vereinsfahne steht. Zu einem großen Festakt haben sich neben mehreren Musikkapellen und dem Bürgerschützenverein Appelhülsen folgende Schützenvereine aus den Nachbargemeinden auf dem Schulplatz versammelt:
St. Antoni-Bruderschaft Nottuln, St. Martini-Bruderschaft Nottuln, St. Johanni-Schützenbruderschaft Bösensell, St. Hubertus Bruderschaft Albachten und die Schützenvereine aus Havixbeck, Schapdetten, Stevern, Bredenbeck-Wierling und Senden. Die Festrede hält Dr. Friedrich Castelle. Danach geht es im großen Festzug durchs Dorf zur Schützenwiese. Nach dem Königsschuss durch Heinrich Voß wird im Saale Schriever der Königsball gefeiert.
 
Die Obrigkeit setzt sich damals lt. Protokoll der Generalversammlung vom 18. 4. 1949 wie folgt zusammen:
 
Generalmajor: Josef Schulze Frenking-Backmann
Major: Willi Schulze Wenning
Oberst: Fritz Platvoet
Hauptmann: Heinrich Drees
Oberleutnant: Ferdinand Heimann
Adjutanten: Karl Höckesfeld
Adolf Große Hellmann
Theodor Heimann
Fähnriche: Alex Schölling
Heinrich Voß
Heinrich Kötter
Feldwebel: Josef Niemann
Kaspar Nolte
Königsdiener: Bernhard Bussmann

Im Jahre 1951 verstirbt der 1. Vorsitzende Schneidermeister Josef Tokentrup. Ein Jahr später tritt der bisherige 2. Vorsitzende Hugo Eberhardt dessen Nachfolge an. Der Jahresbeitrag in der 50er Jahren beträgt 4,00 DM.
 
Im Mittelpunkt des Jahres 1953 steht die Restaurierung und Umgestaltung der Kriegergedächtniskapelle. Die Arbeiten werden weitgehendst durch Mitglieder des Bürgerschützenvereins in Eigenleistung erbracht, die entstehenden Kosten von rd. 2500,00 DM durch Spenden div. Firmen abgedeckt, so dass das Ehrenmal zum Schützenfest eingeweiht werden kann. Auf diesem Schützenfest tritt zum ersten Mal der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln auf, der bis heute ununterbrochen bei der musikalischen Gestaltung des Schützenfestes mitwirkt.
Ein wesentliches Problem, das sich dem Verein ab 1954 immer wieder stellt, ist die Benutzung der Bundesstraße 51 für die Umzüge beim Schützenfest. Die Kreisbehörden versuchen mehrfach, die Genehmigung zu verweigern. Aber den intensiven Bemühungen des Vorstandes ist es zu verdanken, dass die Erlaubnis dann doch immer erteilt wird.
1955 übernimmt Heinrich Voß das Amt des Präsidenten, und es werden neue Statuten beschlossen. Im folgenden Jahr wird das Scheiben- bzw. Sternschießen wieder eingeführt. Die Liste der Sternkönige führt seit 1958 Theo Feitel an. Auf der Generalversammlung 1958 wird Aloys Deilmann Präsident und bekleidet das Amt bis 1975. Dieses Jahr steht im Zeichen wichtiger Veränderungen beim Vogelschießen:
Die Vogelstange wird von der Wiese bei Schulze Finkenbrink zum Sportplatz verlegt und ein Kugelfang gebaut. Erster König am neuen Standort wird Aloys Deilmann. Damit der Schützenzug den Salmbreitenbach überqueren kann, muss die alte Brücke durch eine neue Betonbrücke ersetzt werden. In den folgenden Jahren spielt die Stadtkapelle Dülmen beim Aufmarsch auf dem Sportplatz immer den River-Kwai-Marsch.
Eine wichtige Veränderung im Offizierskorps gibt es Jahre 1964. Nach 40jähriger Tätigkeit in der Obrigkeit scheidet der General Josef Schulze Frenking-Backmann aus und wird für seine Verdienste zum ersten und bisher einzigen Ehrenmitglied des Bürgerschützenvereins ernannt.
1969 wird die Königskette geteilt und die Königsproklamation erstmals auf dem Schulplatz durchgeführt. Mitglieder der Landjugend bringen zu Ehren des Königs einen Fahnenschlag dar. Dieser Fahnenschlag, der immer wieder mit großem Können aufgeführt wird, ist bis heute fester Bestandteil des jährlichen Schützen-
festes.

Nachdem 1970 die Generalversammlung auf Samstag in die Gaststätte Tillman verlegt wird, findet sie in den folgenden Jahren wieder am Ostermontag in der Sporthalle bei Schäpers statt. Im Jahre 1971 ist eine erneute Renovierung der Kriegergedächtniskapelle erforderlich.
Drei Jahre später, 1974, kann der Bürgerschützenverein sein 175jähriges Jubiläum begehen, das traditionsgemäß über Pfingsten gefeiert wird. Am Samstagnachmittag versammeln sich folgende Gastvereine auf dem Schulhof zum Festakt: St. Johanni-Bruderschaft Bösensell, Gemütlichkeit Stevern, St. Martini-Bruderschaft Nottuln, St. Antoni-Bruderschaft Nottuln, Magdalenen Bruderschaft Darup, Schützenverein Bredenbeck-Wierling. Danach erfolgt bei recht wechselhaftem Wetter der Umzug durchs Dorf zur Vogelstange an der Reithalle zum Kaiserschießen, bei dem der König von 1912, der 87jährige Josef Wetter, den ersten Schuss abgibt. Später gelingt es Heinrich Dieckhoff, die Kaiserwürde zu erringen. Erstmalig findet in diesem Jahr am Dienstagabend kein Königsball mehr statt. Bis heute wird seither das Sternschießen am Samstagnachmittag durchgeführt.
 
Auf der Generalversammlung 1975 stellt der Präsident Aloys Deilmann nach 17 Jahren sein Amt zur Verfügung. Als Nachfolger wird Anton Klosterkamp gewählt, der dann 15 Jahre lang bis 1990 1. Vorsitzender des Bürgerschützenvereins ist.
Im Jahre 1978 führt der Schützenverein die Restaurierung des Standbildes Mutter Anna am Prozessionsweg durch.
Ende der 70er Jahre wird die Beteiligung am Schützenfest immer größer, so dass sich der Schrieversche Saal zum Feiern als nicht mehr geeignet erweist. Daher werden die ersten Überlegungen angestellt, das Fest zukünftig im Zelt zu feiern. So wird zu Pfingsten 1982 auf dem Schulplatz vom Festwirt Werner Hunke aus Nottuln ein großes Festzelt aufgebaut, in dem an allen Schützenfesttagen von einer großen Zahl Schützen begeistert gefeiert wird. Zum ersten Mal wird am Pfingstsonntag für die Jugendlichen eine Discoveranstaltung angeboten. Diese Neuordnung des Festablaufes erweist sich als richtige Entscheidung und gab dem Fest in den Folgejahren einen deutlichen Aufschwung.
Zu Beginn der 80er Jahre übernimmt der Bürgerschützenverein die regelmäßige Ausrichtung der Feierstunde am Volkstrauertag an der Kriegergedächtniskapelle. Diese Veranstaltung nimmt einen zentralen Platz im Aufgabenfeld des Vereins ein.
1981 wird für den Umzug am Schützenfest die Stadtkapelle Coesfeld verpflichtet, die nach 27 Jahren die Stadtkapelle Dülmen ablöst und bis heute wesentlich zur musikalischen Gestaltung des Festes beiträgt.
 
1982 begeht die Kath. Pfarrgemeinde St. Mariä-Himmelfahrt ihre 950-Jahrfeier, an der sich der Bürgerschützenverein mit einem Preisschießen am Pfarrfest beteiligt. In den folgenden Jahren werden die Pfarrfeste zur festen Einrichtung in Appelhülsen. Der Bürgerschützenverein übernimmt die Bewirtung mit Getränken und trägt so nicht unwesentlich zum Gelingen des Festes bei.
Auf der Generalversammlung am Ostermontag 1990 gibt es wieder einen Wechsel an der Vereinsspitze.
Anton Klosterkamp, seit 1975 Präsident des Bürgerschützenvereins, übergibt die Vereinsführung an den bisherigen 2. Vorsitzenden Peter Thies. Neuer 2. Vorsitzender wird Ernst Henke.
 
Nachdem 1988 das Bürgerzentrum Schulze Frenkings Hof eröffnet wurde und auch der Schulplatz neu gestaltet wird, wird das Festzelt auf der Freifläche am Bürgerzentrum aufgestellt. So ist ein zentraler und damit für die Feier des Schützenfestes idealer Standort gefunden worden. Neuer Festwirt ist Werner Bergsma aus Gronau.
 
Das Jahr 1992 bringt zwei Neuerungen für den Bürgerschützenverein und für unser Dorf. Zum einen wird am 25. Januar das erste Winterfest des Schützenvereins im Bürgerzentrum gefeiert. Nach zunächst recht positivem Verlauf muss das Fest wegen Mangel an Beteiligung 1996 wieder eingestellt werden. Zum anderen beschafft der Heimatverein Wimpelketten, die zum Schützenfest von der Freiwilligen Feuerwehr über die Bahnhofstraße und Münsterstraße gespannt werden und so dem Ortskern einen festlichen Rahmen geben. Das Schützenfest hat sich in den letzten Jahren zum wichtigsten Dorffest entwickelt, das jährlich von vielen Hunderten von Besuchern ge feiert wird und auch auswärts wohnende Appelhülsener immer wieder anzieht.
 
In den Jahren 1996/97 zeichnet sich durch die Erschließung des Baugebietes Appelhülsen-Nord eine neue Entwicklung für das Dorf ab. Im Zuge dieser Planungen muss für die Vogelstange an der alten Reithalle ein neuer Standort gefunden werden. In Übereinkunft mit der Gemeinde Nottuln wird im Sportzentrum am Kücklingweg unter der Mithilfe vieler Schützen die Vogelstange neu errichtet. Beim Schützenfest 1997 erweist sich der neue Schießplatz wegen der vorhandenen Infrastruktur als gute Wahl. In diesem Jahr beteiligt sich der Bürgerschützenverein erstmalig am Martinszug in Appelhülsen. Der Verein übernimmt die Beschaffung und Verteilung der Martinsbrezel an die Kinder des Ortes.
Die zweite Hälfte dieses Jahres und das Jahr 1998 stehen ganz im Zeichen der Vorbereitung des 200jährigen Jubiläums 1999, das als großes Fest für Appelhülsen gefeiert wird.
 
Peter Thies


Die weitere Entwicklung des Bürgerschützenvereins Appelhülsen e.V. bis 2015

Die bisherigen Beschreibungen der geschichtlichen Entwicklung des Bürgerschützenvereins Appelhülsen e.V. (s. Festschrift 200 Jahre Bürgerschützenverein Appelhülsen 1799 - 1999) enden mit den Vorbereitungen für dieses Jubiläum, das dann über Pfingsten 1999 in großem Rahmen gefeiert wurde.
 
Das umfangreiche Festprogramm begann am Donnerstag, den 20. Mai mit dem Grünholen und dem Schmücken des Festzeltes am Bürgerzentrum.
 
Im Mittelpunkt des Freitags standen das Preisschießen und das Ausschießen des Jubiläumssternkönigs an der Vogelstange im Sportzentrum. Jubiläumssternkönig wurde Josef Holthaus (Sternkönig 1980). Der Abend stand ganz im Zeichen eines Festkommerses im Festzelt und dem Großen Zapfenstreich im Park des Bürgerzentrums mit anschließendem Festball. Der Große Zapfenstreich wurde vorgetragen vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln und der Stadtkapelle Coesfeld e.V.. Bei den Festbällen spielten die Tanzkapellen "Die Arkados" und "Nighttrain" auf.
 
Der Pfingstsamstagnachmittag war dem Kaiserschießen vorbehalten. Zum vorangehenden Festakt trafen in Form eines Sternmarsches folgende auswärtige Schützenvereine auf dem Schulplatz ein: St. Hubertus -Schützenbruderschaft Albachten, St. Johanni - Schützenbruderschaft Bösensell 1824 e.V., Schützenbruderschaft Bredenbeck - Wierling, Schützenbruderschaft St. Johanni e.V. Buldern, Magdalenen - Bruderschaft Darup, St. Antoni - Bruderschaft Nottuln, St. Martini - Bruderschaft Nottuln, St. Pantaleon - Schützenbruderschaft Roxel, Schützenverein Schapdetten, Schützenverein "Gemütlichkeit" Stevern. Die Umzüge begleiteten musikalisch der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln, die Stadtkapelle Coesfeld e.V., das Blasorchester Havixbeck von 1878, die Dirksfelder Bigband, der Fanfarenzug 1978 Buldern e.V., die Blasmusikvereinigung Nottuln e.V., das KAB Blasorchester Rheine und aus Nottulns französischer Partnerstadt die Union Musicale de Saint Amand Montrond. Beim anschließenden Kaiserschießen errang Werner Fleige (König 1994) die Kaiserwürde. Er ist damit nach Heinrich Dieckhoff (König 1959; Kaiser 1974) der zweite Kaiser des Bürgerschützenvereins. Den Tag beschloss dann der Kaiserball im Festzelt.
 
Am Sonntagabend war die Jugend zur Discoveranstaltung im Festzelt mir "Rudi`s Musikexpress" eingeladen.
 
Am Pfingstmontag wurde das traditionelle Schützenfest in der bekannten Form gefeiert. Bei der Jubilarehrung konnte das 600. Mitglied begrüßt werden. In den folgenden Jahren hat sich die Mitgliederzahl bei rd. 540 eingependelt. Der König des Jahres 1999 hieß Gerhard Dörndorfer.
 
Das Jubiläumsschützenfest klang dann am Dienstag im Festzelt mit einem Frühschoppen und der Preisverteilung aus.
 
Man kann sagen, dass das Jubiläumsschützenfest ein rundum gelungenes Fest war, das von Hunderten von Schützen und Gästen besucht und gefeiert wurde.
Im Jahre 2000 wurde der Bürgerschützenverein gezwungen, aufgrund von Anwohnerklagen wegen angeblich zu großer Lärmbelästigung den Standort des Festzeltes vom Bürgerzentrum zum Sportzentrum am Kücklingweg zu verlegen. Dieser Umstand hat sich natürlich sehr negativ auf die Besucherzahlen der Festbälle ausgewirkt. 2004 wurde dann am Pfingstsonntag die letzte Discoveranstaltung durchgeführt. Stark rückläufige Teilnehmerzahlen und immer größer werdende Sicherheitsvorkehrungen machten diese Entscheidung erforderlich.
 
Ein tief greifender Einschnitt in der Vereinsgeschichte war 2006 die grundlegende Änderung der Festfolge des Schützenfestes. Der bisherige Frühschoppen und Ausklang des Schützenfestes am Dienstag nach Pfingsten wurde aufgegeben. Die Beteiligung der Schützen war zu gering geworden.
Der neue Ablauf des Schützenfestes wurde in der Woche vor Pfingsten bzw. über Pfingsten wie folgt gestaltet:

Mittwoch:

   Offiziersbesprechung
Donnerstag:   Grünholen und Zeltschmücken
Freitag:   18.00 Uhr Treffen von Vorstand u. Obrigkeit auf dem Schulplatz, Marsch zur Apotheke und
Abholung der Fahne und Majestäten beim amtierenden König; anschließend Polonaise und Festball
Samstag:   Vogelschießen an der Vogelstange im Sportzentrum; abends Polonaise u. Königsball
Montag:   Kirchgang, Parade, Jubilarehrung; nachmittags Sternschießen an der Vogelstange (mobil) am
Bürgerzentrum; Ausklang im Festzelt
Dienstag:   Vormittags Aufräumen und Frühstück
Freitag:   Abrechnung


Im Jahre 2006 hat die Gemeinde Nottuln die Lärmschutzverordnung geändert, sodass es ab 2007 möglich wurde, das Festzelt wieder in der Ortsmitte am Bürgerzentrum Schulze-Frenkings-Hof aufzustellen. Die Besucherzahlen des Schützenfestes stiegen damit sprunghaft an. Ferner wurde im diesem Jahr erstmals am Pfingstsonntag ein Kinder- und Jugendschützenfest am Bürgerzentrum durchgeführt. Den Initiatoren, Pfarrer Johannes Gospos und den Schützenbrüdern Norbert Vormann und Volker Küpper sowie zahlreicher Helfer, ist es zu verdanken, dass dieses Schützenfest von Anfang an mit einer Beteiligung von über 100 Kindern und Jugendlichen ein großer Erfolg wurde. Es wurde 2011 bereits zum 5. Mal gefeiert und hat dazu beigetragen, dass wieder verstärkt Jungschützen den Weg in den Bürgerschützenverein finden. Der Pfingstsonntagnachmittag ist zu einem schönen Familienfest für Jung und Alt geworden.
 

Dass die seit 2006 durch die gute Zusammenarbeit von Vorstand und Obrigkeit getroffenen Entscheidungen zur Änderung des traditionellen Ablaufs des Schützenfestes richtig waren, hat sich in den folgenden Jahren immer wieder bei den Schützenfesten über Pfingsten gezeigt. An allen Tagen war eine äußerst große Anzahl von zufriedenen und fröhlichen Schützen und Besuchern zu verzeichnen.

Am 11. Februar 2013 verstarb im Alter von 84 Jahren der ehemalige Präsident des Bürgerschützenvereins Aloys Deilmann. Aloys Deilmann war seit 1948 Mitglied des Vereins und gehörte damit zu denjenigen, die maßgeblich dafür sorgten, dass nach dem 2. Weltkrieg in Appelhülsen wieder Schützenfest gefeiert werden konnte.
1958 wurde er von der Generalversammlung zum Präsidenten des Bürgerschützenvereins gewählt. Dieses Amt bekleidete er 17 Jahre lang bis 1975. In diese Zeit fallen die Einführung des Fahnenschlags, die Renovierung der Kriegergedächtniskapelle und die Feier des 175-jährigen Jubiläums 1974, das er – stets traditionsbewusst – entscheidend mitgeprägt hat. 1958 errang er auch die Königswürde und konnte so 2008 sein goldenes Königsjubiläum feiern. Der Bürgerschützenverein wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Auf der Generalversammlung 2013 wurde ein Generationenwechsel im Vorstand des Bürgerschützenvereins eingeleitet, der dann mit den Vorstandswahlen 2015  abgeschlossen wurde. Zunächst stellten Bernhard Reher nach 40-jähriger Vorstandstätigkeit – zuletzt als 1. Kassierer -, Ernst Henke nach 23 Jahren als 2. Vorsitzender und Dieter Stolze nach 26 Jahren Vorstandsarbeit ihre Ämter zur Verfügung. In Anerkennung ihrer Verdienste wurden sie von der Generalversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neuer 2. Vorsitzender wurde Michael Riegelmeyer, neuer 1. Kassierer Günter Fliß. 2014 wurde dann Richard Heiming nach 29-jähriger Tätigkeit in der Obrigkeit, zuletzt als Hauptmann, in die Reihen der Ehrenmitglieder aufgenommen.

Ferner war im Jahre 2014  ein trauriges Ereignis zu verzeichnen. Am 29. April verstarb der amtierende Kaiser Werner Fleige im Alter von 72 Jahren. Er trat 1962 in den Verein ein und war von 1979 – 1999 Mitglied der Obrigkeit, zuletzt als Oberleutnant. 1994 errang er die Königswürde und sicherte sich 1999 auf dem 200-jährigen Jubiläum den Kaisertitel. In all den Jahren hat er sich immer für die Belange des Vereins eingesetzt, weil ihm besonders die Feier des Schützenfestes sehr am Herzen lag. Werner Fleige hat sich um den Bürgerschützenverein verdient gemacht und seion Andenken wird stets in Ehren gehalten.

Einen tiefen Einschnitt in die Vorstandsstruktur des Vereins markiert die Generalversammlung 2015. Hier traten der Präsident Peter Thies und der 1. Schriftführer Hans Fiereck von ihren Ämtern zurück, um jüngeren Mitgliedern im Vorstand Platz zu machen. Peter Thies begann seine Vorstandstätigkeit im Jahre 1983 als 2. Vorsitzender, bis er dann im Jahre 1990 zum 1. Vorsitzenden (Präsidenten) gewählt wurde. Unter seiner 25-jährigen Präsidentschaft hat der Bürgerschützenverein trotz - oder vielleicht besser – auf Grund notwendiger tief greifender Veränderungen im Ablauf des Schützenfestes einen ungeheuren Aufschwung genommen. Hierfür wurde er von der Generalversammlung zum Ehrenpräsidenten ernannt. Auch Hans Fiereck wurde für seine langjährige Vorstandsarbeit (25 Jahre)  zum Ehrenmitglied ernannt.

Zum neuen 1. Vorsitzenden (Präsidenten) wurde Michael Riegelmeyer, zum 1. Schriftführer Markus Fleige gewählt.

Peter Thies

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